Die Geschichte des EMS-Trainings ist eng mit Wissenschaft und Medizin verbunden. Von den ersten Experimenten mit Zitterrochen in der Antike bis hin zur Entwicklung moderner Ganzkörper-Systeme in Deutschland zeigt sich eine spannende Entwicklung. Heute ist EMS eine international etablierte Trainingsmethode für Fitness, Gesundheit und Prävention.
Frühe wissenschaftliche Ursprünge
Schon im alten Griechenland nutzten Ärzte Zitterrochen als „natürliche Stromquelle“, um Schmerzen zu lindern. Diese elektrische Wirkung gilt als früheste Form der Elektrotherapie und zeigt, wie lange Menschen bereits die Kraft des Stroms für die Medizin einsetzen.
Von der Elektrotherapie zur modernen Medizin
Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich die Elektrophysiologie weiter. Forscher nutzten Strom gezielt, um Muskeln lokal zu stimulieren. Diese Methode wurde in der Physiotherapie fest verankert und half Patienten, nach Operationen oder neurologischen Erkrankungen Muskelschwund vorzubeugen.
EMS im Leistungssport
Ab den 1970er- und 1980er-Jahren griff auch der Leistungssport auf EMS zurück. Athleten nutzten die Technologie für Kraftsteigerung und schnellere Regeneration. Die Anwendung war jedoch weiterhin lokal und auf einzelne Muskelgruppen beschränkt.
Der Paradigmenwechsel: Vom Lokal- zum Ganzkörper-EMS
In den frühen 2000er-Jahren gelang in Deutschland der Durchbruch. Aus der lokalen Anwendung wurde ein Ganzkörper-Ansatz: Über eine Weste und Elektrodenmanschetten konnten erstmals alle großen Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden. Damit war die Grundlage für das heutige WB-EMS geschaffen.
miha bodytec als Pionier
Eine entscheidende Rolle spielte miha bodytec. Das Unternehmen war von Beginn an eng in die Forschung eingebunden und trug dazu bei, sichere Standards zu entwickeln. 2007 brachte miha bodytec eines der ersten marktfähigen Ganzkörper-EMS-Systeme auf den Markt. Damit wurde EMS vom medizinischen Hilfsmittel zur weltweit nutzbaren Trainingsmethode.
Deutschland als Leitmarkt
Deutschland entwickelte sich schnell zum Zentrum des EMS-Trainings. Mit tausenden Studios und einer breiten Forschungsbasis, vor allem an Universitäten wie der FAU Erlangen, prägte Deutschland die internationale Entwicklung und Verbreitung von WB-EMS.
Damit bleibt EMS eine medizinisch inspirierte Technologie, die heute als effektives Instrument für Gesundheit, Prävention und Fitness genutzt wird.
