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Verbessert EMS-Training die Beweglichkeit und Mobilität?


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calendar_month19.1.2026

Ja, gezieltes EMS-Training kann die Beweglichkeit und Mobilität deutlich verbessern. Das zeigen mehrere wissenschaftliche Studien – insbesondere bei älteren Menschen oder Personen mit eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit. Durch die elektrische Aktivierung fast aller großen Muskelgruppen wird die Muskulatur gestärkt, die Körperhaltung stabilisiert und die Bewegungsfreiheit erhöht – und das mit minimaler Gelenkbelastung.

Wie wirkt EMS auf die Beweglichkeit?

Beim Ganzkörper-EMS-Training werden elektrische Impulse über Elektroden in einer speziellen Weste und Manschetten direkt an die Muskulatur weitergeleitet. Diese Impulse aktivieren selbst tiefliegende Muskelfasern, die bei herkömmlichem Training kaum erreicht werden. Dadurch verbessern sich Muskelkoordination, Körperspannung und Beweglichkeit.

Besonders wirksam ist die Kombination aus elektrischer Stimulation und einfachen funktionalen Übungen – etwa Kniebeugen, Ausfallschritte oder Rumpf-Stabilisierungen. Sie fördert die Mobilität im Alltag, beispielsweise beim Aufstehen, Treppensteigen oder Gehen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

In einer Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  verbesserten sich bei älteren, gebrechlichen Personen nach acht Wochen EMS-Training die Werte im Short Physical Performance Battery (SPPB) und im Chair-Stand-Test deutlich. Auch die Bein- und Handkraft nahm signifikant zu – ein klarer Hinweis auf gesteigerte Mobilität und Stabilität, ohne die Gelenke zu überlasten.

Weitere Untersuchungen bestätigen, dass EMS-Training die funktionelle Leistungsfähigkeit, das Gleichgewicht und die Bewegungssicherheit positiv beeinflusst. Damit kann es helfen, Stürzen und Bewegungseinschränkungen im Alter vorzubeugen.

Für wen ist EMS besonders geeignet?

EMS-Training ist ideal für Menschen, die ihre Beweglichkeit verbessern möchten, aber konventionelles Training nicht regelmäßig durchführen können – etwa wegen Gelenkproblemen, Rückenschmerzen oder Zeitmangel. Es ist zeiteffizient, gelenkschonend und lässt sich individuell an das persönliche Leistungsniveau anpassen.

Sicherheit geht vor

EMS-Training darf nicht zu Hause, sondern ausschließlich unter professioneller Anleitung stattfinden. Der empfohlene Betreuungsschlüssel liegt bei maximal 2:1, und zwischen zwei Trainingseinheiten müssen mindestens fünf Tage Pause eingehalten werden, um eine sichere Regeneration zu gewährleisten.

Fazit

EMS-Training kann die Beweglichkeit und Mobilität effektiv verbessern. Es stärkt Muskulatur und Koordination, erhöht die Stabilität und unterstützt einen sicheren, aktiven Lebensstil – vorausgesetzt, das Training erfolgt regelmäßig und unter fachkundiger Betreuung.


Autor(en):

EMS-Training Redaktion

EMS-Training Redaktion

Die EMS-Training Redaktion verantwortet die redaktionellen Inhalte der Informationsplattform EMS-Training.
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