Viele Frauen wünschen sich ein glatteres Hautbild und fragen sich, ob EMS-Training Cellulite reduzieren kann. Die kurze Antwort: EMS stärkt gezielt die Muskulatur, fördert die Durchblutung und verbessert so die Spannkraft des Gewebes. Diese Effekte können das Hautbild – auch bei Cellulite – positiv beeinflussen. Ein direkter, wissenschaftlich gesicherter Nachweis einer „Cellulite-Heilung“ steht jedoch noch aus.
Wie wirkt EMS-Training auf Muskulatur und Gewebe?
Beim EMS werden über Elektroden in spezieller Kleidung elektrische Impulse an die Muskulatur abgegeben. Sie verstärken die natürlichen Kontraktionen, aktivieren auch Tiefenmuskeln und können Muskelkraft und -masse steigern sowie die Mikrozirkulation anregen. Ein kräftigeres Muskelkorsett und eine bessere Gewebedurchblutung lassen Dellen oft weniger sichtbar erscheinen.
Warum kann sich das Hautbild verbessern?
- Mehr Muskeltonus: Straffere Muskeln stabilisieren das Gewebe von innen.
- Förderung der Durchblutung: Bessere Mikrozirkulation unterstützt Stoffwechsel und Flüssigkeitsabtransport.
- Reiz auf das Bindegewebe: Die mechanisch-elektrischen Reize können die Gewebespannung positiv beeinflussen.
Wichtig: EMS ist kein Heilmittel, sondern ein effizientes Training, das die körpereigenen Anpassungen nutzt und andere Lebensstilfaktoren (Ernährung, Bewegung, Schlaf) sinnvoll ergänzt.
Empfehlungen zur Anwendung
- Frequenz: 1–2 EMS-Einheiten pro Woche.
- Regeneration: Zwischen zwei Einheiten sind mindestens 5 Tage Pause einzuhalten.
- Betreuung: Immer professionell angeleitet mit maximalem Betreuungsschlüssel 2:1.
- Kein Heimtraining: EMS-Training ist nicht für zuhause geeignet.
Fazit
EMS-Training kann das Erscheinungsbild von Cellulite positiv beeinflussen – vor allem über mehr Muskelspannung, bessere Durchblutung und ein strafferes Gewebe. Es ersetzt keine ganzheitliche Lebensstilstrategie, ist aber eine zeit- und gelenkschonende Ergänzung, wenn es fachkundig angewendet wird.
