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EMS-Kleidung – was ziehe ich beim Training an?


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calendar_month19.1.2026

Beim EMS-Training wird die Funktionskleidung direkt auf der Haut getragen – ohne zusätzliche Unterwäsche. Sie ist Teil eines medizinisch abgestimmten Systems aus EMS-Gerät, Elektroden und Textil und sorgt für den sicheren Kontakt zwischen Haut und Impulsfläche.
Damit das Training hygienisch, wirksam und komfortabel abläuft, sollte die Kleidung aus hochwertigen Funktionsfasern bestehen, mit SANITIZED®-Technologie antibakteriell veredelt und vom Gerätehersteller freigegeben sein. Nur so wird eine gleichmäßige Leitfähigkeit und maximale Sicherheit gewährleistet.

Ein Teil eines medizinischen Systems

Ein professionelles EMS-Training besteht immer aus drei exakt aufeinander abgestimmten Komponenten:

  • dem EMS-Gerät (zugelassenes Medizinprodukt),
  • den Elektroden,
  • der freigegebenen EMS-Unterkleidung.

Nur wenn alle drei Komponenten zusammenarbeiten, ist das Training sicher, effektiv und hygienisch einwandfrei. Die Kleidung ist kein Zubehör, sondern ein aktives Funktionselement innerhalb des Systems.

Material & Technologie

Bei hochwertiger EMS-Kleidung besteht das Material aus speziell entwickelten Funktionsfasern, die gezielt auf die Anforderungen des EMS-Trainings abgestimmt sind. Eine Premium-Kombination bietet zum Beispiel:

  • TENCEL™-Fasern – für hervorragende Atmungsaktivität, Hautfreundlichkeit und Klimakomfort
  • SANITIZED®-Veredelung – antibakteriell nach DIN EN ISO 20743 geprüft 

Diese Kombination sorgt für:

  • Dauerhaften antibakteriellen Schutz und hygienische Frische
  • Angenehme Elastizität für optimalen Hautkontakt
  • Stabile Feuchtigkeitsspeicherung für gleichmäßige Impulsübertragung
  • Hautfreundlichkeit auch bei empfindlicher Haut

Feuchtigkeit ist beim EMS-Training bewusst erwünscht: Sie bleibt im System, um eine konstante Leitfähigkeit zwischen Haut und Elektrode zu gewährleisten. Nur so kann der elektrische Impuls sicher und gleichmäßig wirken.

Woran erkenne ich zugelassene Kleidung?

Zugelassene EMS-Kleidung ist immer vom Hersteller des EMS-Geräts freigegeben. Erkennen kannst du sie daran, dass sie die gleiche Markenbezeichnung trägt wie das Gerät – zum Beispiel auf Etiketten oder Logos. Nur so ist garantiert, dass Material, Leitfähigkeit und Hygiene optimal aufeinander abgestimmt sind.

Kleidung anderer Marken kann:

  • die Impulsübertragung beeinträchtigen,
  • die Hautleitfähigkeit stören,
  • oder Hygienestandards verletzen.

Deshalb verwenden professionelle Anbieter ausschließlich systemkompatible, zertifizierte Kleidung.

Hygiene & Reinigung

Das Studio stellt dir die Elektroden zur Verfügung, die professionell gereinigt und desinfiziert werden. Deine persönliche EMS-Unterwäsche dient als hygienische Barriere und sollte bei jedem Training frisch getragen werden.

Fazit

Die richtige EMS-Kleidung ist Teil eines medizinisch abgestimmten Systems. Sie gewährleistet Sicherheit, Hygiene und gleichmäßige Leitfähigkeit – Grundvoraussetzungen für ein professionelles, effektives Training mit maximalem Komfort.

 


Autor(en):

EMS-Training Redaktion

EMS-Training Redaktion

Die EMS-Training Redaktion verantwortet die redaktionellen Inhalte der Informationsplattform EMS-Training.
Ziel der redaktionellen Arbeit ist es, EMS-Training fachlich fundiert, gesundheitsorientiert und verständlich einzuordnen sowie Chancen, Grenzen und Risiken transparent darzustellen. Die Redaktion arbeitet unabhängig von Herstellern und Anbietern und verfolgt keinen Verkaufs- oder Empfehlungsfokus. Inhalte basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, fachlicher Expertise und redaktioneller Prüfung.


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